Nisthilfen für Insekten

Die größten Fehler und wie Sie es richtig machen

 

Wenn man von Bienen spricht, denken die meisten an die Honigbiene. Weniger bekannt ist allerdings, dass es auch 560 einheimische Wildbienenarten in Deutschland gibt. Anders als ihre gezüchteten Verwandten leben viele dieser Arten solitär und legen ihre Brut in Röhren oder Bodenhöhlen ab. Ebenso gibt es Arten, die markhaltige Stängel für ihre Eier benutzten oder die Nachkommen in vorhandene Nester anderer Wildbienenarten legen.

Gut 50 % der Wildbienenarten in Deutschland nisten im Boden, weshalb es sehr wichtig ist, karge und unverdichtete Freistellen im Garten zu belassen. Eine Trockenmauer mit lockeren Fugen und wildem Bewuchs stellt ebenso einen artenreichen Lebensraum für Insekten dar. Durch die Bereitstellung von Nistmöglichkeiten wird die Anzahl der auf der Wiese vorkommenden Insekten und damit die Bestäubung der Blüten gefördert.
 
Leider sieht man viel zu oft Nisthilfen in Geschäften und Baumärkten, die aus biologischer und ökologischer Sicht wenig bis gar keinen Sinn machen. Diese „Insektenhotels“ nutzen meist nur dem Hersteller und sind alles andere als sinnvoll. Mit einfachen Mitteln können Sie selbst Nisthilfen bauen, die schön aussehen und auch der Natur dienlich sind.

Verwenden Sie hohle Pflanzenstängel oder Pappröhrchen, die Sie in eine alte Konservendose stecken. Diese kann verziert oder mit anderen Materialien kombiniert werden. Markhaltige Stängel wie die von Brombeere, Himbeere, Sommerflieder oder Heckenrose, können Sie einzeln und vertikal an einen Zaun binden. Die hierauf spezialisierten Arten, wie die Dreizahn-Mauerbiene (Osmia tridentata), bohren sich selbstständig eine Brutkammer in das Mark und legen hier ihre Eier ab.

Ebenso einfach wie effizient sind Nisthilfen aus Hartholz wie Buche, Esche oder Obstgehölzen. Bohren Sie hierbei jedoch die Löcher unbedingt in das Längsholz, also in die Seite, wo vorher die Rinde des Stammes war. Scheiben, wie man sie oft sieht, neigen zur Rissbildung und bilden somit eine unsichere Nistmöglichkeit für die Brut. Die Löcher sollten zwischen 2 und 10 mm groß und mindestens 10 cm tief sein. Achten Sie hierbei darauf, dass die Löcher nicht ausfransen und schleifen Sie den „Eingangsbereich“ mit etwas Schleifpapier glatt.

Wenn Sie auf der Suche nach Inspirationen und Wissen über Wildbienen sind, kann ich die Seite naturgartenfreunde.de sehr empfehlen. Hier finden Sie auch Links zu Herstellern von Niströhrenmaterialien und sinnvollen Nisthilfen.

 

(Fotos: Felix Ackermann, Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz)

 

 

 

 


 

Bienenfreundliche Gartengestaltung

 

 

Blütenreiche Wiesen und Gärten gibt es heute immer weniger, auch in ländlichen Gebieten. Für Honig- und Wildbienen wird es immer schwerer, im Jahresverlauf ausreichend Nahrung zu finden. Dabei kann jeder etwas für die Bienen tun.

Tipps und Hinweise, welche Pflanzen einen bienenfreundlicher Garten ausmachen, aber auch Gestaltungstipps für Gehölzpflanzungen im Siedlungsbereich, finden Sie unter:


https://www.nalbach.de/index.php?id=185

 

 

 


Themenabend Streuobstwiesen

Der Themenabend am 27. Juni in Körprich zum Thema Streuobstwiesen hat großen Anklang gefunden. Im Gasthaus Reichert kamen zahlreiche Naturfreunde und Interessenten für das Thema Streuobst zusammen. Das Rahmenprogramm beinhaltete u.a. interessante Gastvorträge von Felix Ackermann, dem saarländischen Streuobstkoordinator, sowie von Walter Rundstadler und Wolfgang Hegmann vom Verein Bliesgau Obst. Der Verein hat durch seine Nutzung der Streuobstwiesen im Bliesgau eine charakteristische Kulturlandschaft bewahrt, die von Verwilderung und Vernachlässigung bedroht war.

Auch in der Gemeinde Nalbach sind Streuobstwiesen auch heute noch landschaftsprägend. Nach dem Vorbild des Bliesgau Obst e.V. wollen wir Strukturen bilden, mit denen ein Streuobstprojekt in Nalbach angegangen werden kann.        

Als ersten Schritt für ein Streuobstprojekt möchten wir ein Streuobstwiesen-Kataster erstellen. In diesem Zuge rufen wir alle Eigentümer von Streuobstwiesen in Nalbach auf, sich bei uns zu melden. Wir bieten Ihnen Unterstützung und Beratung bei der Beantragung von Fördermitteln zur Erhaltung von Streuobstwiesen und zur Neupflanzung von Obstbäumen an. Ebenfalls möchten wir Ihnen helfen, wenn sie Ihre Wiese nicht mehr pflegen können.

Wollen Sie eine Obstwiese verkaufen, verpachten oder sind Sie selbst auf der Suche nach einer Obstwiese? Dann schauen sie doch mal unter www.gartenbauvereine.de auf der Streuobstbörse  vorbei. Hier finden Sie, neben Flächenangeboten und -gesuchen, auch Informationen zur Berufsgenossenschaft, Haftpflicht sowie Musterpachtverträge, die Ihnen den Einstieg in den Obstbau vereinfachen.

Kontakt:

Marc Engel, Stabstelle I: Umwelt, Klimaschutz, Dorfentwicklung

Mail: m.engel@nalbach.de Tel.: 06838 9002-174

 

 


 

 

Zu Hause in Nalbach – Unterwegs in der Welt

 

Der Bierdeckel-Fotowettbewerb

 

Nachhaltigkeit ist in ihren Ausprägungen oft ein sperriger Begriff. Wann handelt man nachhaltig und wie kann man nachhaltige Gewohnheiten in sein Leben integrieren?

Ein Teil der Antwort steckt bereits in der Art und Weise wie man sein Lebensumfeld gestaltet, wenn es denn verändert werden muss.  Als Anregung und Ideengeber hierzu wurden drei  spezielle Bierdeckel gestaltet. Jeder ist verziert mit einem besonderen Motiv nach dem Motto „Chic Energie Sparen“. Diese wurden in den letzten Wochen den Nalbacher Gaststätten zur Verfügung gestellt und werden seither den Gästen zu ihren Getränken gereicht.

Themenbezogen haben die Bierdeckel jeweils einen anderen Fokus: da geht es beispielsweise um die Möglichkeit durch artenreiche Vorgärten etwas für Insekten und das Ortsbild zu tun, mit erneuerbaren Energien rund ums Haus Energie zu gewinnen oder „einfach“ insgesamt Energie zu sparen.

Wer dann neugierig geworden ist, findet auf der Website der Gemeinde Nalbach jede Menge Informationen zum jeweiligen Thema und kann sich auch kompetent zu einzelnen Fragen beraten lassen. So kann man per QR-Code mit Hilfe eines Smartphones schnell auf die entsprechenden Seiten gelangen oder per Telefon eine Rückrufbitte hinterlassen.

Bequem zum Download findet man die  zahlreichen Informationsblätter unter https://www.nalbach.de/zuhause.html 

Seien es einfache Stromspartipps oder der richtige Umgang mit Wärme und Lüftung: einfach und kompakt zusammengefasst finden die Leserinnen und Leser hier Tipps, die bei der Umsetzung im Alltag oft helfen bares Geld zu sparen.

Zur Einführung der Bierdeckel hat sich die Gemeinde Nalbach eine Fotoaktion einfallen lassen. Wer in seinem Urlaub ein Foto mit einem der Bierdeckel macht, kann mit etwas Glück einen ganz besonderen Preis gewinnen.  Für die Siegerin oder den Sieger geht es hoch in die Lüfte: Die Ballon Charter WESI GmbH lädt zu einer Ballonfahrt ein. Der Termin und die Fluggegend können im Fall eines Gewinns direkt  mit dem Ballon-Unternehmen abgestimmt werden. Website: https://www.wesi.de/

Neben der Möglichkeit bei dem Besuch einer Nalbacher Gaststätte einen der Bierdeckel mitzunehmen, gibt es auf dem jährlichen Peter und Paul Markt am kommenden Dienstag einen Stand der Gemeinde Nalbach an dem die Bierdeckel verteilt werden. 

Auch Menschen, die nicht verreisen, dürfen ein „Urlaubsbild“ mit einem der Bierdeckel aus dem heimischen Garten, dem Freibad oder bei einer sommerlichen Aktivität schicken.

Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die im Zeitraum vom 01. Juli bis zum 30. September 

-          ein Bild mit Bierdeckel unter den Hashtags #zuhauseinnalbach und #nalbachnachhaltig bei Instagram posten,  

-          oder die Gemeinde Nalbach bei Facebook in einem entsprechenden Beitrag verlinken,

-          oder ein Bierdeckelbild an c.sinnwell-backes@nalbach.de schicken

-           oder ein Bild per Post an die Stabstelle I, Rathausplatz 1, 66809 Nalbach schicken,

wird der Ballonflug verlost.  

 

Informationen gibt es auch im Rathaus bei der Stabsstelle I, Umwelt, Klimaschutz, Dorfentwicklung, entweder bei Christine Sinnwell-Backes 06838-9002173 oder bei Marc Engel 06838-9002174.

 

 


 

 

Themenabend: Photovoltaik mit Energiespeicher und Eigenverbrauch

KLE Energie

 

 

Im Rahmen des Projekts „Nalbach nachhaltig“ und der Europäischen Woche der Nachhaltigkeit vom 30. Mai bis 5. Juni 2019 findet ein Vortrag rund um das Thema Speicherung und Nutzung von Solarenergie durch Photovoltaik mit Energiespeichersystem statt.

An diesem Abend erfahren Sie, was jeder Einzelne privat für sich tun kann, um autarker zu werden, Energiekosten zu sparen und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Christian Koch, Geschäftsführer der Firma KLE Energie GmbH wird am 03. Juni ab 19:30 Uhr die Vorteile und Möglichkeiten von Photovoltaikanlagen mit Energiespeicher beleuchten. 

Photovoltaikanlagen ohne Speicher produzieren Solarstrom, der sofort genutzt werden muss. Da Solarstrom am Tag erzeugt wird und der Strombedarf tagsüber oft gering ist, in den Abendstunden jedoch ansteigt, ist die Speicherung des produzierten Solarstroms eine effiziente Lösung. Mit einem Energiespeicher können Sie den tagsüber nicht benötigten Strom Ihrer Photovoltaikanlage speichern und dann nutzen, wenn Sie ihn brauchen.

Der Vortrag behandelt sowohl die technischen Fragen zur Anschaffungsplanung, als auch die wirtschaftliche Betrachtung hinsichtlich Kosten und Amortisationsdauer.   

 

Folgende Fragen werden geklärt:

Wie kann ich mich selbst versorgen und möglichst energieautark werden?

Lohnt sich für mich eine Anlage?

Welche Betriebsgröße ist für mich die richtige?

Wie kann ich mein E-Auto laden?

 

Auch für Diskussionen und Fragen zum Thema ist an diesem Abend Zeit. Neben Christian Koch werden die beiden Energieberater Patrick Müller und Uwe Gräßer ihre Erfahrungen mit dem Energiespeicher mit Ihnen teilen und Ihre Fragen beantworten. 

Der kostenfreie Themenabend findet im Dorfgemeinschaftsraum (ehemalige Turnhalle) im Rathaus Nalbach statt. Einlass ist ab 19:00 Uhr.

 

 

 


 

 

Projektgruppe "Guddes von Dahemm"

Am 18. April fand das erste Treffen der Projektgruppe zum Thema Nahversorgung statt. Unter dem Titel „Guddes von dahemm“ hat sich hier eine Arbeitsgruppe zusammengefunden, in der sich mittlerweile mehr als zehn Nalbacher Bürgerinnen und Bürger engagieren. Thematisch deckt die Gruppe ein breites Spektrum ab: es geht u.a. um die Vermeidung von Verpackungsmüll, Selbstversorgergärten und die Vermarktung lokaler Produkte. Ebenso befasst sich die Gruppe aktuell mit der Gründung einer Tauschbörse und eines Repair-Cafés.

All diese Ansätze zielen auf ein verantwortungsvolles Konsumverhalten im Alltag ab und sind daher für uns alle relevant. Wir freuen uns über jeden, der sich, seine Ideen und seine Tatkraft in eines oder mehrere dieser Themen einbringen möchte. Sie sind jederzeit herzlich willkommen.

Um dieses breite Themenspektrum zu bündeln, entstand des Weiteren die Idee, im Herbst dieses Jahres einen Projekttag unter dem Motto „Guddes von dahemm“ zu veranstalten. Rund um das Rathaus sollen verschiedene Stände und Stationen aufgebaut werden, an denen die besagten Themen präsentiert werden und an denen für ein verantwortungsvolles Konsumverhalten und regionale Produkte geworben wird.                  

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Termine

Die nächsten Projektgruppentreffen:

Nachhaltige Bildung: 16. Mai, 19:15 Uhr Rathaus, Grüner Raum

Umwelt- und Naturschutz: 7. Mai, 18:00 Uhr Rathaus, Grüner Raum

Nord-Süd-Partnerschaft: 23. Mai, 18:15 Uhr Rathaus, Grüner Raum

„Guddes von dahemm“: 24. Mai, 19:30 Uhr, Sternschenke Nalbach

12. Juni: Vorstellung der Zwischenergebnisse aller Projektgruppen von „Nalbach nachhaltig“ im Rathaus

 

 

 


 

 

Nalbach nachhaltig: Ergebnisse der Projektgruppenbildung

Zusammenfassung der Ergebnisse  

Projektgruppe

Termin & Ort des nächsten Treffens

Nachhaltige Bildung

16. Mai, 19:15 Uhr im Rathaus 

Nahversorgung

18. April, 19:30 Uhr im Rathaus

Umwelt- und Naturschutz

Termin wird noch vereinbart & veröffentlicht

Nord-Süd-Partnerschaft

23. Mai, 18:15 Uhr im Rathaus

 

In den ersten Wochen nach Start des Projekts „Nalbach nachhaltig“ haben sich für die am Projekt beteiligten Nalbacher Bürgerinnen und Bürger bestimmte Themen als besonders wichtig herausgestellt. Rund um diese Themen haben sich nun vier Projektgruppen gebildet, in denen bis August dieses Jahres einen Aktionsplan erarbeitet werden soll.


Projektgruppen haben sich zu den folgenden Themen gegründet:
• Nachhaltige Bildung
• Nahversorgung & Mobilität
• Umwelt- und Naturschutz
Dazu wurde für das bereits etablierte Projekt „Nord-Süd-Partnerschaft“, in dem die Gemeinde als eine von 13 „Global nachhaltigen Kommune im Saarland“ eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde Assié-Koumassi in der Elfenbeinküste aufbaut, eine vierte Projektgruppe gegründet.
 

Die vier Projektgruppen haben sich gefestigt und bereits einen Termin für das erste Projektgruppentreffen festgelegt (siehe Tabelle). Die Projektgruppen können nun ihre Arbeit aufnehmen, d.h. innerhalb der Gruppen Ziele beschließen und Maßnahmen entwickeln, um diese Ziele zu erreichen.
Interessenten und neue Teilnehmer sind in allen Projektgruppen jederzeit gerne gesehen. Wenn Sie sich in einem oder auch mehreren der genannten Themen für Nalbach engagieren möchten, oder sich nur einmal anhören wollen, was in den Gruppen besprochen wird, freuen wir uns, wenn Sie zu den entsprechenden Terminen dazu kommen.

 

Über die Bildung der Projektgruppen hinaus hat sich ein starkes Interesse der Nalbacherinnen und Nalbacher an einigen Themen gezeigt, bei denen es bislang nicht zur Gründung einer Projektgruppe gekommen ist. Insbesondere das Thema Streuobstwiesen wurde – gruppenübergreifend – so stark nachgefragt, dass die Gemeinde Nalbach diesbezüglich tätig werden möchte und ein „Streuobstwiesen-Projekt“ plant. Dazu soll zeitnah ein Themenabend „Streuobstwiesen“ organisiert werden, zu dem alle Teilnehmer der Zukunftswerkstatt „Nalbach nachhaltig“, Besitzer und Nutzer von Streuobstwiesen sowie alle anderen Nalbacher Bürgerinnen und Bürger eingeladen werden.
Weitere Infos folgen!

 

 


Startschuss für die Kampagne „Nalbach Nachhaltig“

 

 

 Mit der Zukunftswerkstatt Ideen für die Gemeinde entwickeln

 

Fast fünfzig interessierte Bürger kamen zur ersten Zukunftswerkstatt unter dem Motto „Nalbach Nachhaltig“. Eingeladen hatte die Gemeinde Nalbach dazu, gemeinsam Ideen aus verschiedenen Bereichen der Nachhaltigkeit zu entwickeln, die innerhalb von Arbeitsgruppen in den kommenden Jahren umgesetzt werden.

 

Durch die Veranstaltung führte Projektmanager Marc Engel, der für die Zukunftswerkstatt in den nächsten Jahren auch der Ansprechpartner sein wird. Nach einer kurzen Einführung in den geplanten Ablauf des Projektes „Nalbach nachhaltig“ und dessen Zielsetzung durften die Bürger selbst aktiv werden.

 

In Form eines Worldcafés konnten die Teilnehmer in drei Arbeitsphasen an verschiedene Thementische wechseln und dort Ideen einbringen und gemeinsam diskutieren. Die Themenfelder reichten von Bildung, Mobilität, Wirtschaft, globale Verantwortung, Nahversorgung bis hin zu Energie. An einem offenen Tisch konnten zudem weitere Themen besprochen werden.

 

Großes Interesse an der Zukunftswerkstatt „Nalbach Nachhaltig“ zeigte auch der SR, der für den Aktuellen Bericht vor Ort war und gleich am nächsten Tag einen Beitrag brachte. Link zur SR-Mediathek (ab Minute 10): https://www.sr-mediathek.de/index.php?seite=7&id=71843

 

 

Mehr Fotos von der Zukunftswerkstatt unter Bildergalerie

 


 

 

Zusammenfassung der Ergebnisse

 

Von Tisch

Thema

Projektideen

Globale Verantwortung

Nord-Süd-Partnerschaft

·         Partnerschaft vertiefen durch Projekte wie „Meine Brille für Afrika“

·         Projekte zusammen mit Jugendgruppen/Schulen

·         Öffentlichkeitsarbeit

·         Bedarf ermitteln & Strukturen zur Beschaffung bilden

Konsum/Nachversorgung

Verpackungsmüll

·         Unverpackt-Laden

·         Anreize für Geschäfte zur Vermeidung von Verpackungsmaterial

 

Nahversorgung & Ernährung

·         Obst-/Gemüsestand auf Wochenmarkt

·         Lebensmittel vor Entsorgung bewahren

·         Regionale Lebensmittel fördern

·         Apotheken in Ortsteilen, Bringservice 

·         „Nalbacher Wasser“ & kostenlose Auffüllstationen

·         Pflanzen-/Stauden- und Samenbörse

 

Verantwortungsvoller Konsum

·         Repair-Café & Tauschbörse

·         „Umsonstladen“ mit Handyhilfe 

 

Streuobstwiesen

·         Schaffung, Erhalt und Pflege von Streuobstwiesen

·         Regionale Vermarktung der Erträge

·         Patenschaften für Streuobstwiesen

 

Selbstversorgung

·         Förderung von Selbstversorgergärten und Vernetzung der Betreiber

·         Kooperation mit Hobbygärtnern & Bauern

Mobilität

Schülerverkehr

·         zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule, Defizite verorten

·         Boni für Schüler, die nicht gefahren werden

·         Plattform für Bildung von Fahrgemeinschaften

 

Alternative Antriebe

·         Aufbau E-Ladeinfrastruktur

·         Infoveranstaltungen & Sensibilisierung

·         Umstellung des kommunalen Fuhrparks

·         Aufbau E-Car-Sharing Angebot

 

Fahrrad

·         Räume für Alltags-Radverkehr schaffen

·         Gefahrenstellen entschärfen

·         Stadtradeln

 

ÖPNV

·         Einrichtung Rufbus (in Richtung Piesbach)

·         Erstellung Mobilitätskonzept

Energie

Energieerzeugung durch Erneuerbare Energien

·         Kombination von Kleinwindenergieanlagen + Photovoltaik

·         KWEA v.a. für Gewerbegebiet

·         Nalbach als Versuchsdorf für KWEA

 

 

·         Bürgerenergiegenossenschaft für PV-Anlage auf Kindergarten

·         PV & lokale Speicher, Stromfahrräder im Keller

·         Nahwärme durch Verwertung von Hackschnitzel oder kommunalem Grünschnitt im Gewerbegebiet

 

Energie sparen

·         Effizientere Straßenbeleuchtung (EE-basiert)

 

Sensibilisierung, Information

 

·         Mehr Energieberatung/Energiesparchecks in Haushalten

·         Sensibilisierung für Thema in Kindergärten/Schulen

·         Verknüpfung mit Themen Digitalisierung und globale Verantwortung, Zusammenhang verdeutlichen

 

Auslaufen der EEG-Förderung

·         Hersteller-/produktneutrale Infos über Folgenutzungs-möglichkeiten, Beratung zu Fördermöglichkeiten 

·         Speicherkonzepte, z.B. über Bürgerenergiegenossenschaft

Bildung

Saisonale & regionale Produkte

·         Unterstützung bei Herstellung & Verkauf von Produkten in Bio-Bistro durch Schüler & Bürger

·         Thema in Unterricht einbinden

 

Plastikfreie GS

·         Plastik im Schulalltag vermeiden

·         Umgestaltung Außengelände, z.B. Gartenbereich

 

Sensibilisierung für Nachhaltigkeit im Kita-Alltag und im Unterricht

·         Bildungsmaterialien überarbeiten

·         Weiterbildungen zu Nachhaltigkeit für Personal

·         Internetauftritt von Schule/Kita um Thema Nachhaltigkeit ergänzen

·         Elternarbeit, „das Gelernte zu Hause anwenden“

 

Kooperation mit lokalen Akteuren

·         Austausch & Vernetzung mit Vereinen, Bürgern, lokalen Bildungspartnern

·         Sommerprogramm „Digitalisierung und Natur“

·         Angebote für Sport, Musik, Kultur, Umwelt usw.

·         Wissen der „Alten“ z.B. über Selbstversorgung, Reparatur usw. für die „Jungen“ erschließen

·         Thema Nachhaltigkeit stärker in runden Tisch der Jugendpflege integrieren

Offener Tisch

Eigenverantwortung der Gemeinde

·         Prüfung gemeindlicher Entscheidungen auf Nachhaltigkeit

·         Anschluss an übergeordnete Initiativen, um Zertifizierung anzustreben

·         Umgang mit den gemeindeeigenen Flächen (Verpachtung)

 

Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung

·         Börse/Messe zu (Themen der) Nachhaltigkeit veranstalten

·         Plattform für regionale Produzenten & nachhaltige Produkte schaffen (Vernetzung & Vermarktung)

·         Sensibilisierung der Bürger durch Information & Aktion (z.B. öffentliche Kunstprojekte)

·         Idee: bei Wandertagen grundsätzlich auf Müll achten, ggfs. einsammeln 

 

Artenschutz

 

·         Anlage von Blühflächen/Vernetzungs-strukturen in der Landschaft, Vernetzung von Biotopen

·         Vernetzung mit anderen Akteuren

 

 


 

 

Die Auftaktveranstaltung am 19. März 2019 bietet eine erste Möglichkeit, eigene Vorstellungen und Ideen für eine nachhaltige Entwicklung in Nalbach einzubringen, und andere engagierte Nalbacher Bürgerinnen und Bürger zu treffen.