Facebook
Facebook
Instagram
Instagram
MeinOrt App
MeinOrt App
Wegweiser A-Z
Wegweiser A-Z
Leichte Sprache
Leichte Sprache

Aktuelles

Info des EVS: Stichprobenartige Untersuchung der Restabfall- und Biotonnen

https://www.evs.de/fileadmin/_processed_/3/e/csm_Abfallabfuhr_3_f9f98d6fe9.jpg

Der Entsorgungsverband Saar wird von Ende August 2026 bis voraussichtlich Mitte 2027 eine stichprobenartige Analyse der Inhalte von Restabfall- und Bio-tonnen durchführen lassen. Mit der Untersuchung beauftragt ist das Institut für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES gGmbH).
„Die Ergebnisse der Untersuchung werden uns konkrete Hinweise darüber ge-ben, ob das aktuelle Abfallwirtschaftssystem funktioniert, die Abfälle also über-wiegend in den richtigen Gefäßen entsorgt werden oder ob der EVS an einzel-nen Punkten z.B. mit Kommunikationsmaßnahmen nachsteuern muss“, so EVS-Geschäftsführer Holger Schmitt.
Die Analyse der Tonneninhalte dient insbesondere auch als Grundlage für das gesetzlich geforderte Abfallwirtschaftskonzept, das der EVS alle fünf Jahre fortschreiben muss. „In diesem Konzept werden die wesentlichen Zielsetzun-gen für die saarländische Abfallwirtschaft der kommenden Jahre festgelegt“, so EVS-Geschäftsführer Thomas Collmann.
Wie läuft die stichprobenartige Leerung und Untersuchung der Restab-fall- und Biotonnen praktisch ab?
Grundsätzlich geht es um statistisch repräsentative Abfallmengen (Summe einzelner Tonnen) in unterschiedlichen Bebauungsstrukturen zu unterschiedli-chen Jahreszeiten, nicht um eine Erfassung z.B. ganzer Straßenzüge.
Praktisch sieht es so aus, dass ein kleines Müllfahrzeug die entsprechenden Gefäße leert, bevor die reguläre Leerung aller übrigen Tonnen mit den „norma-len“ Müllfahrzeugen erfolgt.
Die so gesammelte Abfallmenge wird später durch IZES in ihrer Zusammen-setzung analysiert.
Wichtig: Die gewonnenen Informationen lassen ausdrücklich keine Rück-schlüsse auf die Zusammensetzung einzelner Abfallgefäße oder das Konsum-verhalten der Haushalte zu, an denen die Gefäße standen.