Rathausplatz 1
66809 Nalbach
Tel.: 0 68 38 / 9002 - 0
Fax: 0 68 38 / 9002 - 700
Internet: www.nalbach.de
E-Mail: info@nalbach.de

Deutschlands schönster Wanderweg

Ab dem 22.06.2015 abstimmen bei „Kaffee oder Tee“

Das Online-Voting zu den schönsten saarländischen Wanderwegen über SR-online hat die Litermont-Gipfel-Tour bereits mit Abstand gewonnen! Nun misst sie sich zusammen mit den Zweit- und Drittplatzierten aus dem Saarland mit der bundesweiten Konkurrenz.

Im Oktober erscheint die „Wanderkarte Deutschland“ im Rahmen der ARD-Themenwoche „Heimat“.
Darin werden die 15 schönsten Wanderwege aus ganz Deutschland abgebildet.

Wer schafft es auf die „Wanderkarte Deutschland“?

Die drei saarländischen Gewinnerwege werden ab dem 22. Juni in der Sendung „Kaffee oder Tee“ im SR/SWR Fernsehen vorgestellt. Dann kann abgestimmt werden. Nur der Sieger der Dreien schafft es auf die „Wanderkarte Deutschland“.

Am Sonntag, 21.06.2015, wird außerdem ein Film über die Litermont-Gipfel-Tour um 19.45 Uhr im Aktuellen Bericht ausgestrahlt und am Montag, 22.06.2015 um 16.00 Uhr in der Sendung „Kaffee oder Tee“ (SR/SWR-Fernsehen).

Stimmen Sie unter:
www.swr.de/kaffee-oder-tee

Wir freuen uns über Ihre Stimme!


WOHNHAUSBRAND in Nalbach

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich ein schwerer Wohnhausbrand in der Marienstraße in Nalbach. Die Bewohner (4 Kinder und 2 Erwachsene) sind sicher, aber ihr Zuhause ist völlig zerstört, die persönlichen Gegenstände nicht mehr nutzbar. Die 3 Etagen des Wohnhauses sind unbewohnbar- es entstand ein sehr hoher Sachschaden. Der Familienhund hat den Brand leider nicht überlebt.

Über 70 Feuerwehrmänner aus allen ...4 Löschbezirken der Gemeinde und 12 Mann der Feuerwehr Dillingen waren sofort vor Ort und die ganze Nacht im Einsatz. 2 Feuerwehrmänner mussten danach mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch der erste Beigeordnete der Gemeinde, Christian Weber, wurde alarmiert und machte sich sofort vor Ort ein Bild der Lage: „ Es ist unvorstellbar, was die Feuerwehr hier leistet. Sowohl physisch als auch psychisch ist hier heute jeder an seine Grenzen gestoßen. Leider konnte ein Ausbrennen des Hauses nicht mehr verhindert werden. Wir werden jetzt als Gemeinde alles Menschenmögliche tun, um der Familie zu helfen. “

Gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Albert Steinmetz und vielen hilfsbereiten Händen konnte schon eine vorläufige Unterkunft für die Familie gefunden werden. Durch einen raschen Spendenaufruf konnten schon so viele Sachspenden zusammengetragen werden, dass die Erstversorgung der Familie gewähreistet werden kann.   Wir bitten Sie daher, vorerst von Sachspenden abzusehen und bedanken uns ganz herzlich bei den großzügigen Spendern!

Geldspenden können unter dem Verwendungszweck „Hilfe Wohnhausbrand“ auf das folgende Konto der Gemeinde Nalbach getätigt werden:

Kreisparkasse Saarlouis
Kto.Nr. 7041015
BLZ 59350110
IBAN DE35 59350 1100 00704 1015
BIC KRSADE55XXX

Wir bedanken uns schon jetzt für die große Anteilnahme und die große Hilfsbereitschaft! Ein großes Dankeschön auch an die Feuerwehren der Gemeinde Nalbach und Dillingen für ihren unermüdlichen Einsatz!

Christian Weber                           Albert Steinmetz
1. Beigeordneter                          Ortsvorsteher




 

 

Steuer- und Abgabenbescheide für Grundsteuer B und Grundsteuer A, Landwirtschaftskammerbeiträge und Hundesteuer werden ab 2015 als Dauerbescheide zugestellt

Die Steuer- und Abgabenbescheide für Grundsteuer A und B, Landwirtschafts-kammerbeiträge und Hundesteuer werden ab 2015 als sogenannte Dauerbescheide ausgestellt, d.h. Sie erhalten nur noch dann einen neuen Bescheid, wenn sich etwas steuerrechtlich Relevantes ändert.

 

Dies kann aufgrund von Veränderungen der Grundlagenbescheide des Finanzamtes z.B. durch Änderungen des Messbetrages, durch Eigentumswechsel oder durch Veränderung der Grundsteuerhebesätze der Gemeinde erforderlich sein. Bei der Hundesteuer ist ein neuer Bescheid erforderlich, wenn sich die Höhe der Hundesteuer ändert oder wenn Sie einen oder mehrere Hunde an- oder abmelden.

 

Ansonsten bleibt der Ihnen jetzt zugestellte Bescheid über die folgenden Jahre rechtswirksam.

 

Für Sie und uns ändert sich mit Ausnahme dessen, dass wir Ihnen nicht mehr jährlich einen neuen Steuerbescheid erstellen und zustellen nichts. Die jährlichen Fälligkeitstermine sind unten auf dem Bescheid aufgeführt und sollten eingehalten werden.

 

Fälligkeitstermine für die Grundsteuer A, Grundsteuer B, Landwirtschaftskammer und Hundesteuer sind:

15.02., 15.05., 15.08. und 15.11 eines jeden Jahres.

Bei allen Steuerpflichtigen, die sich am SEPA-Lastschriftverfahren beteiligen, werden die Steuern und Abgaben zu den im Dauerbescheid aufgeführten Fälligkeitsterminen abgebucht. Die sogenannten Barzahler, also diejenigen, die ihre Steuerlasten per eigener Überweisung ausgleichen, bitten wir zu den Fälligkeitsterminen die in den Bescheiden 2015 aufgeführten Beträge rechtzeitig zu überweisen.

Für ergänzende Fragen zur Steuerfestsetzung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen des Steueramtes

Frau Brand: (06838) 9002-125

Frau Bauer: (06838) 9002-126

 

und für Fragen zum Zahlungsverkehr die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeindekasse

Herr Reiter: (06838) 9002-131

Frau Kuvalja: (06838) 9002-132

Frau Kilian: (06838) 9002-134

 

zur Verfügung. 

 

 

Der Bürgermeister

Peter Lehnert


 

 

Unterbringung von Flüchtlingen in der Gemeinde Nalbach

die Kommunen – also auch die Gemeinde Nalbach - sind weiterhin in der Verpflichtung, Flüchtlinge aus dem Aufnahmelager in Lebach aufzunehmen und in entsprechenden Wohnungen unterzubringen. Da die Gemeinde Nalbach selbst nur über eine geringen Anzahl von Wohnungen verfügt und diese bereits u. a. durch Flüchtlinge aus Syrien und Eritrea belegt sind, wende ich mich daher mit der Bitte um Mithilfe bei der Beschaffung von freiem Wohnraum an Sie. Sofern Sie über freien Wohnraum verfügen und Sie diesen für den vorgenannten Zweck zur Verfügung stellen können, bitte ich Sie, sich mit der Ortspolizeibehörde der Gemeinde Nalbach in Verbindung zu setzen. Die Gemeindeverwaltung Nalbach berät Sie gerne bezüglich dieser Wohnungsvermietung.

Ansprechpartner: Herr Patrik Salzgeber: 06838-9002-150

                          Frau Petra Zok:           06838-9002-141

Für Ihre Unterstützung bedanke ich mir bereits im Voraus.

Peter Lehnert
Bürgermeister

Hier erhalten Sie Informationen über die Flüchtlingshilfe in der Gemeinde Nalbach: www.fluechtlingshilfe-nalbach.de/impresspages/


 

 

Resolution des Nalbacher Gemeinderates zum Thema Ewigkeitskosten und -lasten des Bergbaus

Aktuell wird im Saarland eine heftige Debatte um die Ewigkeitskosten und -lasten des Bergbaus und die damit eng verknüpften Frage der Grubenwasserhaltung geführt. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei der Bewältigung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus und den damit verbundenen Genehmigungsverfahren um die sicherlich wichtigsten und nachhaltigsten Zulassungen im saarländischen Bergbau handelt hat der Gemeinderat der Gemeinde Nalbach in seiner Sitzung am 26.09.2014 folgende Resolution verabschiedet:


Im Zuge der Generationengerechtigkeit und mit dem Ziel einer nachhaltigen und stabilen Antwort auf die bergbaupolitischen Fragestellungen im Zusammenhang mit den Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus fordert die Gemeinde Nalbach:

  •  
    Parallel zur Aufstellung eines Wasserhaltungskonzepts muss die Aufstellung eines allen fachlichen wie rechtlichen Anforderungen genügenden Betriebsplans (Rahmenabschluss- bzw. Abschlussbetriebsplans) für sämtliche Bergwerke des Saarreviers gemäß § 53 BBergG erfolgen, der die mit dem Grubenwasseranstieg verbundenen Fragen dergestalt regelt, dass die in § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 bis 13 und Absatz 2 BBergG bezeichneten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind und damit insbesondere gemeinschädliche Einwirkungen im Sinne des § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 BBergG durch das ansteigende Grubenwasser nicht zu erwarten sind. Die Aufstellung eines solchen (Rahmenabschluss- bzw. Abschluss-) Betriebsplans ist mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu verbinden, deren Ergebnisse im Rahmen der Zulassung des Betriebsplans zu berücksichtigen sind.

  • Von der Landesregierung, der RAG AG sowie der RAG Stiftung ist eine im höchsten Maße transparente Vorgehensweise bei allen Verfahrensschritten zu gewährleisten, die mit dem Auslaufen des aktiven Bergbaus und der Bewältigung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus einhergehen.

  • Bei der Aufstellung von Konzepten und Betriebsplänen sind alle heute bekannten oder absehbaren Optionen zu berücksichtigen und zu bewerten. Der aktiven Teilhabe aller Betroffenen (Kommunen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, eingetragene Verbände, Gemeinschaften der Bergbaubetroffen, etc.) ist dabei in besonderer Weise Rechnung zu tragen.

  • Grundlage eines Wasserhaltungskonzeptes der RAG AG bzw. der RAG Stiftung müssen Fachgutachten und Risikobewertungen sein, die neutral und wissenschaftlich fundiert in einem Modell zur Neuorganisation der Grubenwasserhaltung in der Primsmulde sowie allen Gruben des Saarreviers münden. Dieses Modell muss garantieren, dass keine negativen, großflächigen Auswirkungen und Gefahren für Mensch, Umwelt, das Grundwasservorkommen und die Sachgüter Dritter entstehen. Die Umsetzung der Maßnahmen muss mit ausreichenden und geeigneten Monitoringmaßnahmen langfristig überwacht werden. Die jeweiligen Prozesse müssen jederzeit aufzuhalten sein, wie auch die Wiederherstellung des „Status Quo“ zum Ende des Bergbaus jederzeit möglich sein muss.

  • Zu allen Anträgen sind seitens der Landesregierung zwingend externe, neutrale Fachgutachten zur Verifizierung der vorgelegten Daten einzuholen. Über das Ergebnis der Verifikation sind die betroffenen Kommunen und oben aufgeführten Interessenvertreter ausführlich zu informieren und zu hören.
  • Wegen der tektonischen Besonderheiten im Abbaugebiet und der realistischen Gefahr erneuter Erdbeben durch den Grubenwasseranstieg in der Primsmulde ist das Seismographennetz, das bis nach dem bergbaubedingten Erdbeben am 23.02.2008 im Abbaugebiet installiert war, wieder aufzubauen, zu erweitern und von neutralen Institutionen (z.B. Universitäten) zu betreiben. Die Daten sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich – in Echtzeit – im Internet abzubilden.
  •  
    Das Bergamt Saarbrücken wird aufgefordert, die Zulassung des Sonderbetriebsplans vom 19.02.2013 der RAG AG für den kontrollierten Anstieg des Grubenwassers im ehemaligen Abbaugebiet Primsmulde des Bergwerks Saar außer Kraft zu setzen. Erst nach Erarbeitung, Prüfung und Bewilligung eines tragenden Konzeptes zur Grubenwasserhaltung, das auch im Sinne der Generationengerechtigkeit Bestand haben kann, kann die Flutung ggfls. wieder aufgenommen werden. Bis zu einer einvernehmlichen Lösung der in dieser Resolution beschriebenen Problematik und Sachlage ist die RAG AG aufzufordern, die Grubenwasserhaltung im Bergwerk Saar dergestalt wieder aufzunehmen, dass ein weiterer Anstieg des Grubenwassers verhindert bzw. der status quo der während der ursprünglichen Betriebstätigkeit vorhandenen Wasserstände wieder erreicht wird.

 

 


Aktuelle Ausschreibungen: Bitte hier klicken