Rathausplatz 1
66809 Nalbach
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E-Mail: info@nalbach.de

 

 

Nalbacher Adventsmarkt 2014 - 29.+30.11.2014


 

 

Schnelles Internet für Nalbach und Bilsdorf

In den vergangenen Wochen haben alle Haushalte in Nalbach und Bilsdorf ein Schreiben zur Breitbandbedarfsermittlung inklusive Fragebogen erhalten.

Bislang sind bereits über 20% Rückmeldungen bei uns eingegangen, dafür möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Wer aktuell noch nicht teilgenommen hat, dem bietet sich bis spätestens 04.11.2014 noch die Möglichkeit, sein Votum abzugeben. Bitte beteiligen Sie sich an der Umfrage, Ihre Mithilfe ist sehr wichtig, um eine Verbesserung der Breitbandversorgung erreichen zu können.

Mit Ihrem Rückmeldecode (rote Buchstabenkombination auf dem Fragebogen) können Sie unter www.breitbandausschreibungen.de, schnell und bequem Ihre Rückmeldung einreichen.

Sollten Sie kein Schreiben erhalten haben oder Fragen zu dieser Umfrage haben, erreichen Sie Herrn Guardavascio zu den üblichen Dienstzeiten unter der Rufnummer: 06838/9002-119.

Über das Ergebnis der Umfrage und die darauf folgenden Schritte werden wir an dieser Stelle wieder informieren.


 

 

Verkauf ehemalige Rathausfläche mit altem Rathausgebäude

Die Gemeinde Nalbach beabsichtigt die gemeindeeigene Grundstücksfläche einschließlich dem „Alten Rathaus“ zu veräußern. Die Grundstücksfläche grenzt in südlicher Ausrichtung direkt an die Landstraße, LIO 143, und in nördlicher Richtung an die Mittelstraße als Ortstraße. Die Flächen grenzen mit offenem Charakter in östlicher Anbindung unmittelbar an die Vor- und Verkehrsfläche der Feuerwache Nalbach. In westlicher Ausrichtung bildet die Grundstücksgrenze den Abschluss zur besteh. Wohnbebauung.

Bestehendes Gebäude - Altes Rathaus

Das auf der Grundstücksfläche bestehende „Alte Rathausgebäude“ aus dem Jahre 1900/1901, befindet sich seit einem guten Jahr im Leerstand. Es besteht aus zwei Vollgeschossen mit Vollunterkellerung und einem ausgebauten Satteldachgeschoss.

Verkehrstechnische Erschließung 

Die verkehrstechnische Erschließung des Grundstückes wird über die Mittelstraße erfolgen. Aus verkehrssichernder Sicht ist eine direkte Zu-/Ausfahrt mit direkter Anbindung an die Landstraße LIO 143 nicht möglich. Über den in unmittelbarer Nähe angeordneten Verkehrskreisel in 350 m, lassen sich nicht nur die Stadt Dillingen  über die Landstraße in 4 km, die Stadt Lebach über die B 269 in  10 km, sondern auch direkt über die Primsbrücke die Nachbargemeinde Saarwellingen in 2 km, sowie die Autobahn A8 und A620, in Richtung Karlsruhe und Luxemburg und Saarbrücken, über die Umgehungsstraße in ca. 6 km, schnell erreichen.

Infrastrukturelle Erschließung

Die infrastrukturelle Erschließung beinhaltet die Anschlüsse im Bürgersteig für Abwasser, Wasser, Gasversorgung.

Grundstückskennwerte

Mögliche Nutzungsarten bei ortsüblicher Bebauung: Büro - und Verwaltung; Arzt- und sonstige Praxen; Wohngebäude. Ziel sollte es sein, das bestehende „Alte Rathausgebäude“ als Gebäudebestand zu erhalten.

Gesamtgrundstücksfläche: ca. 2.200,00 m²  -  Grundstückspreis: ca. 65,00 € / qm

Ansprechpartner:

Gemeinde Nalbach,   Rathausplatz 1,   66809 Nalbach  -  06838 / 9002163  baugrund@nalbach.de


 

Resolution des Nalbacher Gemeinderates zum Thema Ewigkeitskosten und -lasten des Bergbaus

Aktuell wird im Saarland eine heftige Debatte um die Ewigkeitskosten und -lasten des Bergbaus und die damit eng verknüpften Frage der Grubenwasserhaltung geführt. Vor dem Hintergrund, dass es sich bei der Bewältigung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus und den damit verbundenen Genehmigungsverfahren um die sicherlich wichtigsten und nachhaltigsten Zulassungen im saarländischen Bergbau handelt hat der Gemeinderat der Gemeinde Nalbach in seiner Sitzung am 26.09.2014 folgende Resolution verabschiedet:


Im Zuge der Generationengerechtigkeit und mit dem Ziel einer nachhaltigen und stabilen Antwort auf die bergbaupolitischen Fragestellungen im Zusammenhang mit den Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus fordert die Gemeinde Nalbach:

  •  
    Parallel zur Aufstellung eines Wasserhaltungskonzepts muss die Aufstellung eines allen fachlichen wie rechtlichen Anforderungen genügenden Betriebsplans (Rahmenabschluss- bzw. Abschlussbetriebsplans) für sämtliche Bergwerke des Saarreviers gemäß § 53 BBergG erfolgen, der die mit dem Grubenwasseranstieg verbundenen Fragen dergestalt regelt, dass die in § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 bis 13 und Absatz 2 BBergG bezeichneten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt sind und damit insbesondere gemeinschädliche Einwirkungen im Sinne des § 55 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 BBergG durch das ansteigende Grubenwasser nicht zu erwarten sind. Die Aufstellung eines solchen (Rahmenabschluss- bzw. Abschluss-) Betriebsplans ist mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung zu verbinden, deren Ergebnisse im Rahmen der Zulassung des Betriebsplans zu berücksichtigen sind.

  • Von der Landesregierung, der RAG AG sowie der RAG Stiftung ist eine im höchsten Maße transparente Vorgehensweise bei allen Verfahrensschritten zu gewährleisten, die mit dem Auslaufen des aktiven Bergbaus und der Bewältigung der Ewigkeitslasten des Steinkohlenbergbaus einhergehen.

  • Bei der Aufstellung von Konzepten und Betriebsplänen sind alle heute bekannten oder absehbaren Optionen zu berücksichtigen und zu bewerten. Der aktiven Teilhabe aller Betroffenen (Kommunen, Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger, eingetragene Verbände, Gemeinschaften der Bergbaubetroffen, etc.) ist dabei in besonderer Weise Rechnung zu tragen.

  • Grundlage eines Wasserhaltungskonzeptes der RAG AG bzw. der RAG Stiftung müssen Fachgutachten und Risikobewertungen sein, die neutral und wissenschaftlich fundiert in einem Modell zur Neuorganisation der Grubenwasserhaltung in der Primsmulde sowie allen Gruben des Saarreviers münden. Dieses Modell muss garantieren, dass keine negativen, großflächigen Auswirkungen und Gefahren für Mensch, Umwelt, das Grundwasservorkommen und die Sachgüter Dritter entstehen. Die Umsetzung der Maßnahmen muss mit ausreichenden und geeigneten Monitoringmaßnahmen langfristig überwacht werden. Die jeweiligen Prozesse müssen jederzeit aufzuhalten sein, wie auch die Wiederherstellung des „Status Quo“ zum Ende des Bergbaus jederzeit möglich sein muss.

  • Zu allen Anträgen sind seitens der Landesregierung zwingend externe, neutrale Fachgutachten zur Verifizierung der vorgelegten Daten einzuholen. Über das Ergebnis der Verifikation sind die betroffenen Kommunen und oben aufgeführten Interessenvertreter ausführlich zu informieren und zu hören.
  • Wegen der tektonischen Besonderheiten im Abbaugebiet und der realistischen Gefahr erneuter Erdbeben durch den Grubenwasseranstieg in der Primsmulde ist das Seismographennetz, das bis nach dem bergbaubedingten Erdbeben am 23.02.2008 im Abbaugebiet installiert war, wieder aufzubauen, zu erweitern und von neutralen Institutionen (z.B. Universitäten) zu betreiben. Die Daten sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich – in Echtzeit – im Internet abzubilden.
  •  
    Das Bergamt Saarbrücken wird aufgefordert, die Zulassung des Sonderbetriebsplans vom 19.02.2013 der RAG AG für den kontrollierten Anstieg des Grubenwassers im ehemaligen Abbaugebiet Primsmulde des Bergwerks Saar außer Kraft zu setzen. Erst nach Erarbeitung, Prüfung und Bewilligung eines tragenden Konzeptes zur Grubenwasserhaltung, das auch im Sinne der Generationengerechtigkeit Bestand haben kann, kann die Flutung ggfls. wieder aufgenommen werden. Bis zu einer einvernehmlichen Lösung der in dieser Resolution beschriebenen Problematik und Sachlage ist die RAG AG aufzufordern, die Grubenwasserhaltung im Bergwerk Saar dergestalt wieder aufzunehmen, dass ein weiterer Anstieg des Grubenwassers verhindert bzw. der status quo der während der ursprünglichen Betriebstätigkeit vorhandenen Wasserstände wieder erreicht wird.

 

 


Mobiles Bürgerbüro

ältere Dame beim Stricken

Bedingt durch den demographischen Wandel nimmt die Anzahl der älteren und auch der immer mehr allein lebenden, älteren Menschen in unserer Gemeinde stetig zu.
Damit wächst die Zahl derer, die nicht oder nur sehr eingeschränkt die Möglichkeit haben, ihre Angelegenheiten persönlich bei der Gemeinde, insbesondere im Bürgeramt, zu erledigen.

Wer aufgrund Gebrechlichkeit, Behinderung oder Erkrankung nicht die Möglichkeit hat, selbst zum Rathaus nach Nalbach zu kommen, dem helfen wir künftig mit dem „MOBILEN RATHAUS“. [weite lesen]


Aktuelle Ausschreibungen: Bitte hier klicken